Solarstrom-Ertrag ohne Investition: Wir nutzen Ihre Dachfläche, Sie erhalten planbare Pachteinnahmen.

Ein Eigentümer einer Logistikimmobilie in Lehrte hat 8.500 Quadratmeter Dachfläche, eine moderne Statik aus dem Bestandsbau und ein gut funktionierendes Mietverhältnis mit einem Logistikdienstleister. Er möchte die Dachfläche monetarisieren, hat aber kein Interesse, Investitionskapital für eine PV-Anlage zu binden und sich um Betrieb, Wartung und Versicherung zu kümmern. Genau dafür gibt es das Pachtmodell. SONEYA pachtet die geeignete Dachfläche, plant, baut und betreibt die PV-Anlage auf eigene Rechnung. Sie erhalten eine vertraglich vereinbarte Pacht über die gesamte Anlagenlaufzeit.
Das Modell basiert auf einer klaren wirtschaftlichen Aufteilung. SONEYA übernimmt die Investition in Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Verkabelung. SONEYA übernimmt die technische Verantwortung über Planung, Bauausführung, Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb. SONEYA übernimmt die Erträge aus dem produzierten Strom, sei es über Eigenverbrauch durch Dritte, Direktvermarktung an Stromhändler oder Lieferung an Mieter im Gebäude.
Sie als Eigentümer stellen die Dachfläche über einen langfristigen Pachtvertrag bereit und erhalten dafür eine vertraglich fixierte Pacht. Die Pacht kann als laufende monatliche Zahlung strukturiert sein oder als Einmalzahlung bei Vertragsbeginn, je nach Ihrem Liquiditätsbedarf.
Das Pachtmodell ist besonders interessant für drei Eigentümer-Profile. Im Vordergrund stehen Eigentümer ohne Investitionsappetit, die ihre Dachfläche zwar wirtschaftlich nutzen möchten, aber kein Kapital binden und keine technische Verantwortung übernehmen wollen. Ein zweites typisches Profil sind Eigentümer mit Bilanz-Restriktionen, die eine Investition in nicht-betriebsnotwendiges Anlagevermögen vermeiden wollen. Hinzu kommen Eigentümer mit Solarpflicht-Betroffenheit, die die Pflicht erfüllen wollen, ohne selbst zu investieren. Pachtmodelle gelten typischerweise als Erfüllung der Solarpflicht.
Nicht jedes Gewerbedach ist für ein Pachtmodell geeignet. Wir prüfen technische und kommerzielle Voraussetzungen vor Vertragsabschluss. Auf der technischen Seite stehen die Dachfläche (in der Regel ab etwa 1.500 Quadratmetern wirtschaftlich tragfähig), die Statik und der Netzanschluss. Auf der kommerziellen Seite stehen die Restlaufzeit von Mietverhältnissen, etwaige Verfügungsbeschränkungen (Grundpfandrechte, Bauauflagen) und Ihre Verfügungsbefugnis über die Dachfläche.
Bei vermieteten Objekten klären wir die Auswirkungen des Pachtmodells auf die Mietverhältnisse und prüfen, ob Mieterstrom-Lieferungen eine wirtschaftliche Ergänzung darstellen können.
Wir nutzen einen erprobten Pachtvertrag, der die typischen Konstellationen abbildet und individuell angepasst wird. Kernpunkte sind die Pachtdauer (in der Regel 20 bis 25 Jahre, abgestimmt auf die Anlagenlaufzeit), die Pachthöhe und Anpassungsklauseln, die Verkehrssicherungspflichten während der Pachtdauer, die Zugangsregelungen für Wartungs- und Inspektionsarbeiten und das Verhalten bei Eigentümerwechsel.
Vor Vertragsabschluss empfehlen wir Ihnen ausdrücklich die Beratung durch einen erfahrenen Anwalt für Immobilienrecht. Ein Pachtvertrag bindet beide Seiten über zwei Jahrzehnte. Das verdient eine sorgfältige Prüfung Ihrer individuellen Situation.
Nach Ablauf der Pachtdauer gibt es im Wesentlichen zwei Optionen. Entweder die Verlängerung der Pacht, sofern die Anlage technisch noch wirtschaftlich betreibbar ist und beide Seiten Interesse haben. Oder der fachgerechte Rückbau durch SONEYA, der vertraglich klar geregelt ist. Sie übernehmen am Vertragsende kein Risiko aus der Anlage und kein Zustandsrisiko des Dachs aus der Belegung.
Vorläufige Potenzialeinschätzung. Keine technische Planung, kein verbindliches Angebot und keine Rechtsberatung.
Wir pachten Ihr Gewerbedach und übernehmen Investition, Planung und Betrieb der gesamten PV-Anlage.