Wirtschaftlichkeitsberechnung
Modell, das die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer Gewerbe-PV-Investition über 20 bis 25 Jahre quantifiziert, mit Best-, Erwartungs- und Worst-Case-Szenarien.
Modell, das die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer Gewerbe-PV-Investition über 20 bis 25 Jahre quantifiziert, mit Best-, Erwartungs- und Worst-Case-Szenarien.
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Die Wirtschaftlichkeitsberechnung quantifiziert die Tragfähigkeit einer PV-Investition über 20 bis 25 Jahre. Sie modelliert Investitionsausgaben, Erträge aus Eigenverbrauch und Einspeisung, Betriebskosten und steuerliche Effekte in Best-, Erwartungs- und Worst-Case-Szenarien. Die Spannweite ist die eigentliche Aussage, nicht der Mittelwert.
Wenn die Geschäftsführung eine PV-Investition in Hannover oder Niedersachsen freigibt, liegt im Bankgespräch oder im Investitionsausschuss meist eine Wirtschaftlichkeitsberechnung auf dem Tisch. Sie entscheidet, ob das Vorhaben finanziert wird, in welcher Größe und unter welchen Bedingungen. Eine schwache Kalkulation kostet entweder das Projekt oder, schlimmer, lässt es unter falschen Erwartungen starten.
Wir bei SONEYA verstehen die Wirtschaftlichkeitsberechnung als Entscheidungsgrundlage, nicht als Verkaufsinstrument. Sie modelliert über die typische Anlagenlaufzeit von 20 bis 25 Jahren alle relevanten Geldflüsse: Investitionsausgaben (CAPEX), Erträge aus Eigenverbrauch und Einspeisung, Betriebskosten (OPEX) inklusive Wartung, Versicherung und Wechselrichter-Tausch, sowie steuerliche Effekte über AfA, IAB und Vorsteuerabzug. Am Ende steht keine einzelne Zahl, sondern eine Spannweite.
Jede PV-Wirtschaftlichkeitsberechnung steht und fällt mit drei Annahme-Klassen: Strompreis-Entwicklung, Eigenverbrauchsquote und Anlagenertrag. Wer den Bezugsstrompreis pauschal mit 3 Prozent jährlich fortschreibt, baut auf einer einzigen Trendlinie. Wir arbeiten stattdessen mit drei klar dokumentierten Szenarien: Strompreis stagniert auf heutigem Niveau, steigt im Rahmen der allgemeinen Inflation, oder steigt überproportional durch Netzentgelt- und CO2-Bepreisungs-Effekte.
Die Eigenverbrauchsquote ist die zweite kritische Größe. Sie hängt vom konkreten Lastprofil ab, nicht von Marketing-Folien. Ein Logistikbetrieb mit Wochenend-Stillstand erreicht andere Quoten als eine durchlaufende Produktion mit Nachtschicht oder ein Bürocluster mit Sommer-Klimatisierung. Wir hinterlegen den tatsächlichen Lastgang aus dem 15-Minuten-Zähler oder, wenn dieser fehlt, mehrere typisierte Profile aus der Branche und zeigen die Bandbreite des Ergebnisses.
Wir rechnen jede Wirtschaftlichkeitsberechnung in Best-, Erwartungs- und Worst-Case-Variante. Das Best-Szenario nutzt optimistische, aber begründbare Annahmen: hoher Eigenverbrauch, steigender Bezugsstrompreis, niedrige Wartungskosten. Das Worst-Case-Szenario kehrt jede dieser Annahmen ins Konservative. Das Erwartungs-Szenario sitzt dazwischen und ist die Zahl, mit der wir typischerweise in das Bankgespräch gehen.
Bei größeren Vorhaben oder Investitionsausschuss-Vorlagen ergänzen wir Sensitivitätsanalysen je Einzelvariable: was passiert mit der internen Verzinsung (IRR), wenn der Strompreis nur um 1 Prozent pro Jahr statt 3 Prozent steigt? Wie verschiebt sich die Amortisation bei zehn Prozentpunkten weniger Eigenverbrauch? Diese Sensitivität ist es, die ein Kreditausschuss sehen will, kein dekorativ glatter Cashflow-Verlauf.
Die AfA über 20 Jahre, der Investitionsabzugsbetrag (IAB) für KMU vor Anschaffung, der Vorsteuerabzug bei Regelversteuerung und die Behandlung der EEG-Einspeisevergütung als gewerbliche Einnahme: jede dieser Positionen wandert in die Kalkulation. Bei Konstellationen mit PPA-Verträgen oder Mieterstrom-Modellen werden die steuerlichen Wege komplexer. Wir markieren steuerliche Annahmen separat und verweisen für die finale Verbuchung explizit auf den Steuerberater des Kunden.
Wir öffnen jedes Modell. Die Annahmen-Liste umfasst typischerweise 40 bis 60 Einzelparameter, jede mit Quelle (BAFA-Liste, Bundesnetzagentur-Marktstammdatenregister, projektspezifische Vermessung) und Bandbreite. Wer Annahmen ändert, sieht das Ergebnis. Wer eine Quelle bezweifelt, kann sie nachschlagen.
Daran hängt auch unsere Arbeitsweise mit der vorgelagerten Potenzialanalyse: aus ihr stammen die Anlagengröße, die spezifische Ertragsprognose (kWh pro kWp), die Verschattungsabschätzung und das Lastprofil. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ohne diese Inputs ist eine Schätzung mit Excel-Optik, nichts mehr. Förderpfade fließen aus der Förderberatung ein, sobald die Programme zur Anlagengröße und Betreiberform passen.
Investitionskosten für gewerbliche Aufdach-PV in Niedersachsen liegen typischerweise zwischen 750 und 1.100 Euro pro installierter kWp, abhängig von Modul-Technologie, Wechselrichter-Topologie, Dachstatik und Komplexität des Netzanschlusses. Diese Spannweite kalkulieren wir projektspezifisch, sobald die Potenzialanalyse vorliegt; pauschale SONEYA-Durchschnittswerte wären irreführend. Für Speicher, Ladeinfrastruktur oder BIPV-Lösungen kommen weitere Bandbreiten hinzu, die in der Sensitivitätsanalyse separat aufschlagen.
Jede Wirtschaftlichkeitsberechnung beruht auf einer Momentaufnahme der Marktdaten, der Förderkulisse und der Anlagentechnik. Strompreise, EEG-Vergütungssätze und Förderprogramme ändern sich. Wir empfehlen, die Kalkulation vor jeder finalen Investitionsentscheidung gegen den aktuellen Stand nachzuziehen und alle steuerlichen Wirkungen vom Steuerberater des Kunden bestätigen zu lassen.
Vorläufige Potenzialeinschätzung. Keine technische Planung, kein verbindliches Angebot und keine Rechtsberatung.
Investitionsausgaben, Erträge aus Eigenverbrauch und Einspeisung, Wartungs- und Versicherungskosten, Wechselrichter-Tausch nach 10 bis 15 Jahren, steuerliche Effekte (AfA, IAB, Vorsteuer) und Restwert nach Anlagenlaufzeit. Wir rechnen drei Szenarien parallel und mehrere Strompreis-Annahmen, damit die Geschäftsführung das Risiko mitliest, nicht nur den Mittelwert.
Wir arbeiten mit drei Pfaden: Strompreis stagniert auf heutigem Niveau, steigt mit der allgemeinen Inflation, oder steigt überproportional durch Netzentgelt- und CO2-Effekte. Die Spannweite zeigt, wie robust die Investition gegenüber Marktbewegungen ist. Wer eine Annahme bezweifelt, kann sie ändern und das Ergebnis sofort sehen.
Wir vermeiden Black-Box-Modelle. Jede Zahl ist nachvollziehbar, jede Annahme ist mit Quelle dokumentiert, und das Ergebnis erscheint als Spannweite, nicht als Punktschätzung. Sensitivitätsanalysen zeigen, welche Annahme das Ergebnis am stärksten bewegt. Diese Transparenz ist Voraussetzung für seriöse Investor- und Bankgespräche.
Strompreis-Entwicklung über 20 bis 25 Jahre, Eigenverbrauchsquote (hängt vom Lastprofil ab), Wartungs- und Wechselrichter-Tauschkosten, Restwert nach Anlagenlaufzeit und die Förderkulisse zum Zeitpunkt der Investition. Wir variieren jede Annahme einzeln in Sensitivitätsanalysen und zeigen, wo das Ergebnis kippt.
Die Geschäftsführung, die Finanzverantwortung und ggf. die finanzierende Bank prüfen die Wirtschaftlichkeitsberechnung gemeinsam. Bei größeren Investitionen ist eine externe Plausibilitätsprüfung sinnvoll. Wir liefern alle Annahmen und die Berechnungslogik offen, damit jede Prüfung gegen das tatsächliche Modell läuft, nicht gegen eine Marketing-Zusammenfassung.
Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Sie.